2017 Norditalien (Verena, Andre)

2017-07-09 - Anreise und erster Tag in Venedig

Nach Verenas 30. Geburtstag, den wir am Neusiedler See mit ihrer Familie verbrachten, standen wir zeitig auf, um die lange Fahrt schon um 05:30 zu beginnen. Es hat sich gelohnt: Wir hatten freie Fahrt und checkten schon gegen Mittag ins Hotel Villa Constanza in Mestre, einem etwa 10 Minuten entfernten Vorort von Venedig ein.

Nach einem kurzen Erkundunsspaziergang der Hotelumgebung fuhren wir mit der Bahn ins romantische Venedig ein. Da die Anreise so schnurstracks verlief und wir mehr Zeit als geplant übrig hatten, konnten wir die Altstadt gemütlich schlendernd besichtigen, sahen uns das ehemalige, etwas abseits vom Touristenrummel liegende, jüdische Ghetto Viertel an und mussten uns ziemlich bemühen, in den engen verwinkelten Gassen nicht die Orientierung zu verlieren.


2017-07-10 - Stadtspaziergang in Venedig aka. Labyrinthlauf

Wir gönnten uns am ersten Morgen ein Frühstück im Hotel bevor wir den Tag mit einer Wanderung zum nahe gelegenen Park begannen, um ein paar dort lebenden Schildkröten zu sehen. Anschließend nahmen wir wieder den Zug nach San Lucia, Venedigs Bahnhof und fuhren dort mit dem Wasserbus einmal gegen den Uhrzeigersinn um die Stadt herum, entlang des südlichen Canale della Giudecca bis zum Markusplatz. Dabei bekamen wir bereits einige Prunkbauten vom Wasser aus zu Gesicht. Wir stiegen am Markusplatz aus und besichtigten die Basilica di San Marco, den Dogenpalast und den berühmten Piazza San Marco.

Den im Reiseführer beschriebenen Weg entlang lauter Sehenswürdigkeiten wie Brücken, Märkte, Kirchen und Plätze, engen Gassen ergänzten wir noch mit einem Besuch im Eis Salon La Mela Verde und, im Vorbeigehen, der Notaufnahme des Krankenhauses mit Bootanlegeplatz für die Rettungsboote. Nach einer Pause ganz im Norden der Stadt zwischen Möwen und Blick auf die Friedhofsinsel San Michele ging es weiter.

Das Abkürzen des Weges endete oft in Sackgassen und die Übersicht verloren wir so manches Mal, schließlich erreichten wir aber das Ende des Marsches und ruhten uns bei einem kalten Bier in einer winzigen Weinbar, sitzend an einem Tisch welcher in einer nur 2 m breiten Gasse stand. Abends wurde die Restaurantrecherche belohnt zum 1. Mal gab es eine italienische Pizza, lecker!


2017-07-11 - Restl-Besichtigungen und Gondelfahrt

Heute kauften wir uns beim Bäcker ums Eck frische Croissants um im Parco Piraghetto zu picknicken bevor wir zum letzten mal in die Romantikmetropole fuhren. Wir besuchten den lokalen Fischmarkt während der Öffnungszeiten und ruhten uns bei einem edlen Kaffee von der brütenden Hitze aus.

Wir versuchten, möglichst viel bisher unerforschtes Territorium zu erkunden, bevor unsere Gondelfahrt zu zweit startete. Der Gondolier, der an eine italienische Version von Marcel Hirscher erinnerte, (ein Romantikfaktor) brachte uns routiniert durch einige ruhige, enge Gassen vorbei an Prunkbauten, etwa der Rialto Brücke und ein Stück entlang des bekannten Canal Grande.

Das sanft schaukelnde Gefährt gewährte uns immer wieder Einblick in sonst eher verborgene Facetten der Stadt, z.B. die Wassereingänge der Hotels und Gaststätten oder der Verkehrsregeln im städtischen Wasserverkehr. Die Reservierung hat wunderbar geklappt, und wir musten uns nirgends anstellen. Ich hatte ein wenig Angst, da die Website nicht besonders seriös aussah. :-)

Nach der 30 minütigen Fahrt spazierten wir noch im südliche Stadtteil bis zum Campo della Salute und montierten unterwegs noch ein Schloss an einer Brücke um von dort eine letzte, komplette Fahrt durch den Canal Grande per Wasserbus zu drehen. Wir holten das Auto und fuhren nach Bologna um unser Zelt zum ersten Mal aufzuschlagen. Leider hat es zuvor geregnet und der Platz war noch nass.

Durch eine kalte Dusche erfrischt beschlossen wir, noch im Zentrum der Stadt essen zu gehen. Wir wurden am Camp derart von Gelsen heimgesucht, dass wir beschlossen, hier doch nur eine Nacht zu bleiben.


2017-07-12 - Bologna

Wir packten unsere Loge ein, fuhren mit vollem Auto ins Stadtzentrum und stellten das Auto in ein Parkhaus. Das Sightseeing begann, die 2 schiefen Türme im Zentrum fanden wir ziemlich schnell. Lustig, wie sie über die Straße ragen, leider waren diese geschlossen und man konnte nicht hinauf steigen. Vielleicht besser so - angeblich schaffen Studierende ihren Abschluss nicht, wenn sie den Turm vorher besuchen.

Am Piazza Maggiore, dem Hauptplatz, wurde gerade der Neptunbrunnen renoviert und war ganz verhüllt. Auf einem Hügel am südwestlichen Stadtrand steht prominent die Basilica Santuario San Luca, um sie zu besichtigen fuhren wir mit dem Stadtbus ein Stück, danach wanderten wir den längsten Arkadengang der Welt hinauf - die 666 Bögen schützten uns angenehm vor der Sonne. Die Kirche war auch geschlossen, aber die Aussicht war schön und man konnte sich am Brunnen erfrischen.

Zum Abschluss suchten wir uns noch ein Restaurant welches das bekannte Gericht mit der Fleischsoße serviert - Tagliatelle al Ragu im Original. Danach fuhren wir zum Lago Trasimeno um ein paar Tage zu baden.


2017-07-13+14 - Lago di Trasimeno

Nach den vielen Besichtigungen in den letzten Städten taten uns 3 Tage Entspannung gut. Wir lagen hauptsächlich im Schatten am (warmen) Wasser, besuchten auch einmal die sehr beeindruckende Grotti di Frassasi, durch die wir eine Führung machten. in der bis zu 150 m hohen Grotte sahen wir zig Meter große Zapfen und Gebilde, etwa sog. Vorhänge oder einen Abschnitt aus rein weißem Kalzit.

Auch die Altstadt von Lago del Castiglione, dem Ort wo wir campierten, besuchten wir zum Sonnenuntergang. Die alte Burg auf einem Hügel am See hat uns gut gefallen. Retrospektiv war das der schönste Campingplatz im ganzen Urlaub, wir hatten auch Glück, diesen Platz am Wasser für die 3 Nächte zu ergattern.


2017-07-15 - Preci

Nach einem letzten Bad im Camp wollten wir am frühen Nachmittag zum Nationalpark Monti Sibillini fahren. Wir waren schon fast am Ziel als uns eine militärische Straßensperre im Weg stand. Die Straße zum Bergcamp in Nationalpark Sibillini in Ponte Nuovo, von dem aus wir unsere Wandertouren starten wollten, ist seit Oktober gesperrt. Wir beschlossen, ins südlich liegende Preci zu fahren, um uns dort alternative Touren zu suchen.

Das Navi führte uns über einen abenteuerlichen Gebirgspass voller Steine und Schlaglöcher, wir waren lange Zeit mit 30 km/h auf der Schotterstraße unterwegs. Die Gegend war sehr schön, die mit Wiesen bewachsenen Berge und Hügel machen einen sehr idyllischen Eindruck. Schließlich erreichten wir das Camp in Il Collaggio und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Hier war es aufgrund der Höhe wenigstens nachts angenehm kühl.


2017-07-16 - Monte Patino

Wir wollten auf einen der umliegenden grasbedeckten, runden Gipfel hinauf, um die fantastische Gegend überblicken zu können, also kauften uns eine Wanderkarte und entschieden uns für den Mt. Patino, den höchsten greifbaren Berg in der Umgebung. Nach 4 Marsch durch Grashügel, Mischwälder und Artefakten von Steinschlag und frischen Lawinen.

Ganze Waldteile fehlten und man fand die zerbrochenen Bäume einige hundert Meter weiter abwärts. Beeindruckend waren auch die PKW-großen Findlinge und dadurch umgerissene Bäume entlang des Wegs. Man konnte die Folgen der Erdbeben im vergangenen Jahr überall sehen, auch zahlreiche Häuser in den umgebenen Dörfern waren beschädigt oder Baustellen. Auf dem Gipfel konnte man das riesige fruchtbare Tal um Preci überblicken, umsäumt von den grünen Bergen und dem Gran Sasso Gebirge im nordöstlichen Horizont.

Nach einer verdienten Gipfeljause wanderten wir einen anderen Weg zurück, um einmal um den Berg herum zu gehen. Im Camp gab es selbstgekochte Nudeln und planten die nächsten Tag: wir beschlossen, nach Pescara zu fahren, um vom Meer aus noch einige Ausflüge zu machen.


2017-07-17 - Pineto

Weiter ging es von Preci an die Adria. Wir machten noch kurz Halt in einer kleinen Altstadt Abeto nahe Norcia, welches man von unserem Camp aus sehen konnte. Diese war auch abgesperrt und verlassen, wuchernde Pflanzen und überall Trümmer auf der Straße sah man, aber kein Zeichen von Menschen.

Auch hier wurde nichts aus einem gemütlichen Espresso im antiken italienischen Ambiente. Wir fuhren zur Ostküste, und diese südlich entlang bis nach Pineto, das zwischen Strand und Bahn lag. Immerhin gab uns der Betreiber nach Verhandeln einen großen Stellplatz für uns alleine, so dass wir uns nicht zwischen die Sardinencamper zwängen mussten.

Der Tag endete mit einem langen Spaziergang am Strand unter Pinien mit einem kalten Erfrischungsgetränk.


2017-07-18 - Burg Rocca Calasico

Nach einer Nacht auf Meereshöhe, woe es wieder wärmer war als die letzten fuhren wir zur Burg Rocca Calasico, die auf einem Berggipfel trohnt und besichtigten sie. Nach diesem netten Rundgang mussten wir den Urlaub umplanen, um der Waldbrand Gefahr auszuweichen. :-)


2017-07-19 - Burg Roccascalegna

Früh brachen wir auf, um mit der Seilbahn am Gran Sasso auf das Hochplateau Palazzo Imperiale zu fahren. Die geplante Tour auf den höchsten Gipfel dauerte jedoch länger als die letzte Talfahrt zuließ. Auch sahen wir, dass man die Bergstation ohne Probleme mit dem Auto hätte erreichen können.

Deswegen entschieden wir uns, die Tour auf den nächsten Tag zu verschieben, und heute die für morgen geplante Burg Roccascalegna zu besichtigen. Diese sitzt auf einem überhängenden Fels über einem 100 m Abgrund und beinhaltet ein Museum welches zum Glück 5 Minuten nach unserer Ankunf öffnete. Der Ausblick war auch toll, wir sahen uns dort ein paar Ausstellungsräume mit Folterinstrumenten ansehen. Ein tolles Ambiente.

Nach einem Stehcafe in dem Dorf unter der Burg fuhren wir zurück nach Pineto um im Decathlon Store einige Camping Ausrüstungsteile besorgten, unter anderem eine Gaskartusche zum Kaffee kochen, nachdem wir eine nicht passende umsonst gekauft hatten. Abends aßen wir ausgezeichnete Muscheln und Nudeln mit Meeresfrüchten.


2017-07-20 - Corno Grande

Wir packten unser Zelt in aller Frühe ein und spazierten bei Sonnenaufgang noch ein bisschen am Strand, bis die Rezeption zum auschecken öffnete. Wir fuhren erneut hinauf zum Parkplatz des Hotel Campo Imperiale, wo wir das Auto abstellten. Dieses Hochplateau, Campo Imperiale, wird von der Italienern nicht umsonst auch das Tibet von Italien genannt: ein breites, 27 km langes und flaches Landstück auf 2117 m, umgeben von den höchsten Gipfeln des Apennin.

Nach einer Weile wandern durch moderat ansteigendes Gelände durch Wiesen erreichten einen Sattel, nachdem der Weg an der Südwestflanke des Bergs ein Schotterfeld quert und zum steinigen Westgrat führt. Ich konnte Verena überreden, die (1er) Kletterei mitzumachen, um die Aussicht auf beiden Seiten des Grates zu haben.

Vorsichtig und tapfer meisterte sie die Kletterstellen vorbei, die teilweise große Höhe nach unten und der Wind machte diesen Abschnitt selbstbewusstseinserweiternd. Wir waren beide froh, den 2912 m hohen Gipfel zu erreichen. Als wir unsere wohlverdiente Jause genossen, kam eine Gruppe aus einer Familie mit Kindern und einigen Jugendlichen, die ein lustiges Schauspiel boten:

Mit ihrem lauten und rücksichtslosen Verhalten vertrieben sie die anderen kopfschüttelnden Bergsteiger, wir warteten bis sie weg waren, und machten noch einige Fotos. Beim Abstieg über den einfacheren Normalweg ohne Klettereien sahen wir, dass die Rüpel den Weg abkürzen wollten und mit ihrem Sandalenschuhwerk in einem Trümmerfeld feststeckten, was sie sehr langsam machte.

Nachdem wir am späten Nachmittag am Auto zurück ankamen, entschieden wir uns im nahen Camp an der Talstation zu übernachten und nicht mehr weit zu fahren. Das Camp war nett, mitten im Wald, sehr ruhig und mit 2 lieben Wachhunden neben unserem Zelt.


2017-07-21 - Lago Trasimeno Teil 2

Vom romantischen Camp im Wald fuhren wir wieder zum Lago Trasimeno, dort hat es uns beiden so gut gefallen. Nach ein paar einkäufen ging es gleich zum Badestrand, es hatte 35° im Schatten. Unser gratis Sonnenschirm zahlte sich aus, der Strand Meister wollte noch 5€ ab 17:00 kassieren. Wir lagen noch bis zum Abend dort und gingen noch gut essen.

2017-07-22 - Assisi

Trotz der lauten Disco neben unserem Zelt beschlossen wir, noch einen Tag hier zu bleiben und das 45 Autominuten entfernte Assisi zu besuchen. Ein echtes Idyll, über Häuser aus beigen Mauern mit roten Ziegeldächern und einigen Gassen voller Geschäfte und den liebevoll gepflegten Topfpflanzen vor und auf den Fassaden sitzt eine gut erhaltene Burg.

Unsere Tour startete an der Burg Rocca Macciori, Schauplatz vieler Belagerungskriege und Schlachten mit einigen Ausstellungsstücken wie Waffen oder Bilder und einem tollen 360° Rundumblick über die bunten umliegenden Felder und die Dächer der umliegenden Stadt.

Wir besichtigten die Basilika mit den Mosaiken und Fresken, das Grab vom Franz und die beiden Kapellen. Eine schöne Burg, mit einem blau verzierten Kreuzgewölbe. Danach riskierten wir noch einen Blick ins Foro Roma, wo wir einige ausgegrabene antike Statuen und Steintafeln aus der Römerzeit sahen. Die Hitze brachte uns schnell dazu, wieder zurück zum See zu fahren und uns abzukühlen!


2017-07-23 - Levanto bei Cinque Terre

Nach Frühstück, schwimmen und einer Dusche packten wir ein und fuhren weiter in Richtung La Spezia. Den ersten Campingplatzkandidat bei Lerici übersprangen wir, er war zu weit weg von Cinque Terre und der Zeltplatz zu unattraktiv. Zu den bisherigen 3,5 Stunden Fahrzeit hängten wir noch 1,5 an, es ging weiter ins Camp Aqua Dolce in Levanto.

Der Ort hat eine direkte Bahnverbindung zu allen 5 Dörfern, die wir alle besichtigen wollten. Wir schlugen unser Lager auf, gingen noch essen und erkundeten noch den Badeort.


2017-07-24 - Wanderung durch die östlichsten 3 Dörfer Corneglia, Vernazza, Monterosso

Da der Wanderweg an der Küste zwischen dem 3. und 4., sowie zwischen dem 4. und 5. Dorf wegen Steinschlaggefahr gesperrt war, fuhren wir nach Corneglia, dem 3. Dorf, um von dort aus den Weg entlang der Küste bis nach Monterosso, dem 1. zu nehmen.

Von Corneglia aus konnte man alle anderen Dörfer sehen, da es auf einem felsigen Vorsprung etwas über dem Wasser sitzt: Die pastellfarbenen bunten Fassaden am Meer, dahinter waldige Hügel und Weinterrassen - das ganze entlang einer steilen und felsigen Küste die sich gegen das Meer stemmt.

Pünktlich zur Mittagshitze starteten wir die erste Etappe nach Vernazza. Die Bäume entlang des Wanderweg boten kaum Schutz vor der Sonne, schön zu erfahren wie es damals war bevor die Dörfer durch das Straßen- und Bahnnetz erschlossen wurde und man alles zu Fuß gehen musste, zumindest wenn man kein Boot hatte.

Um einen schönen Naturhafen schmiegt sich Vernazza, das 2. Dorf von Westen gesehen. Wir stiegen auf einen Turm am Ortsrand hoch, von dort aus kann man das Treiben im Ortskern und den Booten im Hafen zusehen. Beim Hinuntersteigen durch die lange, sehr enge Wendeltreppe mussten wir uns an Amerikanern vorbeiquetschen die wohl froh waren dass wir keine Amerikaner waren.

Vernazza hat uns beiden am besten gefallen. Das nächste Ziel war das Dorf Monterosso, ein zweigeteilter Ort, das durch einen Tunnel verbunden ist. Dort gibt es auch einen richtigen Badestrand, mangels Badesachen wanderten wir noch zur quergestreiften Kirche Chisea di San Francesco auf einer Anhöhe.

Nach dieser Tour waren wir sehr erschöpft, aber froh dass wir die geplante Route geschafft hatten, es war so heiß wie im ganzen Urlaub nie und wir waren den ganzen Tag in der Sonne. Wir kochten uns beim Zelt wieder selbst Nudeln nach einer langersehnten Dusche.


2017-07-25 - Besichtigung der 2 westlichsten Dörfer Maranola und Riomaggiore

Heute wollten wir früh die letzten 2 Terre besuchen, aber ohne Wanderungen, um danach noch Zeit zum Beden zu haben. In Maranola, dem Dorf mit den meisten Weinterrassen, stiegen wir hoch zur Wallfahrtskirche. Dieser Weg, der einen tollen Ausblick auf das Dorf und die Steilküste bot und durch Olivenbäume und Weinfelder führt lohnte sich wirklich auch wenn die Kirche winzig und eher schlicht wirkt.

Mit einem Eis in der Hand ging es wieder zurück zum Ort, dabei gab es viele eisneidische Blicke von entgegen kommenden Kindern: "Oh my god, that would be sooooo refreshing!". Weiter ging es mit dem Zug ins letzte, östlichste Dorf Riomaggiore. Dieses Dorf wurde auf besonders steilen Felsen errichtet, und hat auch einen Minihafen. Einige Fotos und einem Rundspaziergang später fuhren wir zurück nach Levanto und verbrachten unseren letzten Nachmittag am gut besuchten Strand.

Der geplante Bummel durch den lokalen Markt wurde durch einen christlichen Festumzug so erschwert, dass wir das Einkaufen von Souvenirs auf den morgigen Tag verschoben und noch einmal gut Pizza aßen.


2017-07-26 - Abreise über Mantua nach Scharnitz

Nach dem Verzurren unserer Habseligkeiten und einer Souvenirshopping Tour begann es wieder sehr heiß zu werden. Wir fuhren los in Richtung Scharnitz und machten noch Halt in Mantua, um dort noch das kleine Andreas Hofer Memorial zu besuchen und eine Kleinigkeit zu essen. Nach etwa 6 Stunden Fahrzeit erreichten wir schließlich Scharnitz, wo wir bei 9° mit Sandalen aus dem Auto ausstiegen.